Mein Name ist Olaf Damm, ich kandidiere als Bürgermeister für Schönefeld.

Ich trete an, damit wir Gemeinde gemeinsam stattfinden lassen.

Ich bin Schönefelder und lebe hier seit meiner Kindheit. Ich war der hochgewachsene Junge aus der Schulzendorfer Straße in Waltersdorf. Als Schüler war ich der Anführer bei Klingelzügen und anderen Streichen. Dafür musste ich auch als Erster geradestehen, weil die Waltersdorfer direkt zu meinem Vater kamen. Sie wussten: Wenn es Olaf alleine nicht war, hing er zumindest mit drin. Stimmte ja. So bekam ich mit, dass nach dem Streiten das Schlichten dran ist und man zwei Dinge können muss: Miteinander reden und andere zu Wort kommen lassen. Die hat sich bei mir ausgeprägt, diese Mittlerfunktion. Ich kann gut zuhören und ich übernehme gerne Verantwortung. In der Schule war ich Schülersprecher, an der Uni Tutor. Zuhause habe ich jeden Sonnabend die Straße gekehrt, oft auch die Einfahrten der Nachbarn, vor allem der älteren. Die haben sich auf mich verlassen. Daraus wurde irgendwann die halbe Schulzendorfer Straße, in der ich im Sommer gefegt, im Winter Schnee geschoben habe.

Kommunalpolitik mache ich seit der Wende. Weil mich störte, dass die Gemeinde so wenig Angebote für junge Menschen machte, habe ich mich aufstellen lassen. Ich wurde gewählt. Ich war unvoreingenommen und begriff schnell, dass ein gesunder Menschenverstand ein guter Ratgeber ist. Politik funktioniert, wo man Gleichgesinnte trifft und lösungsorientiert zusammenarbeitet, über parteipolitische Zugehörigkeiten hinweg. Als Bürgermeister bin ich Mittler und schaffe genau diese Basis, das Bewusstsein, dass wir alle eine Gemeinde sind, die wir weiterentwickeln. Ich erwarte von allen Ortsteilen, dass wir einander mit Respekt begegnen. Dasselbe können sie von mir als oberstem Diener der Gemeinde erwarten.

Das Zentrum ist dort, wo die Kirche im Dorf steht. Früher war das so. Heute hat es sich geändert. Schönefeld und seine Ortsteile sind von einer besonderen Raumsituation geprägt: Der Flughafen Berlin-Brandenburg und große Verkehrsschneisen zerschneiden unsere Gemeinde. Ich will neue Mittelpunkte schaffen. Ich möchte Treffpunkte stärken, Feste etablieren und die Vereinskultur weiterentwickeln, denn jede Schnittstelle verbindet uns. Gemeinde findet statt, wo Gemeinschaft ist.

Ich liebe runde Tische. Ein Bürgermeister muss das Problem des anderen verstehen wollen. Ich verspreche, ich bleibe niemandem eine Antwort schuldig. Aus meinen Anfängen in der Kommunalpolitik habe ich mir den Elan bewahrt. Wenn man tatkräftig und ehrgeizig genug an eine Sache herangeht, findet sich immer ein Weg, andere zu begeistern. Inzwischen habe ich 25 Jahre Erfahrung und ein Gespür was Menschen brauchen, um Entwicklungen zum Wohl der Gemeinde mitzutragen, auch wenn die nicht unbedingt ihrem eigenen Standpunkt entsprechen. Ich verspreche, ich nehme beide Seiten ernst.

Schönefeld ist das Zuhause einer Vielzahl von Menschen, die sich engagieren. Als Bürgermeister werde ich Vereinsgründungen erleichtern und Räume vorhalten, auch barrierefreie. Damit Angebote wirklich ankommen. Kultur, Soziales, Sport. Eine vielgestaltige Vereinstätigkeit wird in unserer Gemeinde entstehen. Außerdem ist es an der Zeit, dass wir einen Migrationsbeauftragten berufen. Miteinander meint alle.

Olaf Damm

Heimat und Familie

– lebe seit 55 Jahren in Waltersdorf
– verheiratet seit 2000 mit Kathrin Damm
– wir haben eine Tochter Friederike und
– sind seit März glückliche Großeltern

Ausbildung

– 22.10.63 in Köpenick geboren
– 1980 Polytechnische Oberschule in Schulzendorf
– 1983 Abitur in Jüterbog
– 1990 Diplom Landwirt an der Humboldt Universität

Tätigkeit

– 1990 erster Bürgermeister in Waltersdorf
– 1992 Gründung der dam. Fenster + Türen GmbH
– 2005 Errichtung des dam. Parkservice

Aktivitäten

– Freiwillige Feuerwehr
– Gemeindevertreter
– Amtsausschuss
– Kreistag

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